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Professur für Qualitätswissenschaft kooperiert mit DiIT für Traceability-Projekt

Die Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Produktion von Bordnetzen steigen mit der Einführung autonom fahrender Fahrzeuge sprunghaft an. Bordnetze kontrollieren im Fahrzeug den Energie- und Informationsfluss und werden im Zeitalter der Elektrifizierung und des autonomen Fahrens zu einem der sicherheitsrelevantesten und komplexesten Fahrzeugmodule. Zur Sicherung und zum Nachweis von Qualitätsstandards müssen Hersteller für jedes verwendete Bauteil durchgängige Rückverfolgbarkeit (Traceability) etablieren. Für die Rückverfolgbarkeit ist eine schnittstellenübergreifende Datenbasis und eine datenkontinuierliche Prozesskette unumgänglich. Mit lückenlosen Prozess- und Produktdaten kann nicht nur die Historie von Komponenten nachträgliche zurückverfolgt werden. Es lassen sich damit auch qualitätsrelevante Zusammenhänge identifizieren, auf deren Basis wiederum Fehlerquellen und Prozessunzulänglichkeiten präventiv aufgedeckt werden können. Zur Erforschung der Traceability kooperiert die Professur für Qualitätswissenschaft am Lehrstuhl für Fertigungsmesstechnik unter dem Titel „Prozessübergreifende Rückverfolgbarkeit“ mit dem Softwarehersteller DiIT, der führender Hersteller von integrierten Softwarelösungen für Engineering und Manufacturing Execution in der Kabelsatzfertigung ist. Gemeinsam soll ein System entwickelt werden, das den neuen Anforderungen an die Traceability gerecht wird, gleichzeitig aber technisch machbar und wirtschaftlich bleibt. Weitere Informationen zu dem Projekt finden sich auf http://www.diit.de/diit-collaborates-in-a-traceability-project-with-university-erlangen-nurnberg/